Verhärtete Fronten beim TarifstreitPOTSDAM - Die vierte Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ist am Mittag ohne Annäherung beendet worden. "Wir sind weder unmittelbar vor einem Scheitern noch unmittelbar vor einem Abschluss", hatte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), der als Verhandlungsführer für den Bund mit am Tisch sitzt, vor Beginn der vierten Tarifrunde in Potsdam gesagt. Da die Arbeitgeber kein neues Angebot vorlegten, könnte es jetzt in der kommenden Woche zu neuen Warnstreiks kommen. Vergangene Woche bereits hatten sich fast 200.000 Beschäftigte an bundesweiten Warnstreiks beteiligt. Die fünfte Verhandlungsrunde ist für Ende kommender Woche geplant. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 1,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst für eine Laufzeit von zwölf Monaten acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber ein Plus von monatlich 200 Euro. Die Arbeitgeber bieten bei längerer Arbeitszeit fünf Prozent mehr Gehalt, verteilt auf zwei Jahre. 26. Februar 2008, 14:08 Uhr |
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