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Greenpeace schlägt bei Elektroschrott AlarmIT, 05.03.2008, 15:37 Uhr HANNOVER - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat auf der Computermesse CeBIT in Hannover ein entschiedenes Vorgehen gegen das Elektroschrott-Problem gefordert. Von den bis zu 50 Millionen Tonnen Elektronik-Müll, die jährlich anfielen, lande nur ein geringer Teil in offiziellen Recycling-Anlagen, kritisiert Greenpeace. Selbst in der EU mit ihren strengen Umweltschutz-Bestimmungen liege die Recycling-Quote bei nur 25 Prozent. Wo der Rest bleibe, sei schwer nachzuvollziehen. Greenpeace hat den Elektronik-Herstellern unterdessen in Sachen Umweltfreundlichkeit nur ein mittelmäßiges Zeugnis ausgestellt. "Ein wirklich grünes Produkt können uns die Hersteller noch nicht präsentieren", sagt Ulrike Kallee, Chemieexpertin von Greenpeace. "Aber es gibt vielversprechende Ansätze. Die IT-Branche ist auf dem richtigen Weg." So sind in den Geräten von Sony und Sony Ericsson weniger Schwermetalle, bromierte Flammschutzmittel und PVC als bei der Konkurrenz. Dell setzt dagegen auf Energieeffizienz, wie die Studie "Searching for Green Electronics" ergab. Insgesamt wurden 37 Produkte (Laptop, Desktop PC, Mobiltelefon, PDA) von 14 Herstellern untersucht. |
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