Merkel besorgt über Gewalt in Tibet
Politik, 15.03.2008, 14:03 Uhr
BERLIN - Die Chinesen hauen wieder drauf: Bundeskanzlerin Merkel hat sich besorgt über die Unruhen in Tibet geäußert.
Gewalt, egal von welcher Seite, führe zu keiner Lösung der offenen Fragen. Es sei deshalb umso wichtiger, dass Demonstranten und Sicherheitskräfte zur Mäßigung aufgerufen und die Rechte der Einzelnen geachtet würden. Merkel rief außerdem zu einem friedlichen Dialog zwischen Chinas Regierung und dem Dalai Lama auf.
Laut chinesischen Angaben kamen bei den Ausschreitungen in Lhasa mindestens zehn Menschen ums Leben, Augenzeugen sprechen von über 100.

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