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Shopping-Sender machen Verluste

IT, 23.03.2008, 18:01 Uhr

MÜNCHEN - Am Anfang sah es ganz gut aus, jetzt kommt die Ernüchterung: Die Deutschen werden einfach nicht warm mit den modernen Marktschreiern - mit QVC und RTL Shop stecken in Deutschland nun schon zwei der größten Teleshopping-Spieler in ernsten Schwierigkeiten.

So sehr sich ihre Marktschreier auf dem Fernsehbildschirm verausgaben – der deutschen Teleshopping-Branche, die jahrelang mit Raten um die 50 Prozent gewachsen war, geht langsam die Puste aus.
Marktführer QVC Deutschland, Tochter des amerikanischen Medienkonzerns Liberty Media, hat im vergangenen Geschäftsjahr erstmals herbe Rückschläge einstecken müssen. Ihr Umsatz schrumpfte im Vorjahresvergleich um sechs Prozent auf 634 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen ist gar um fast 21 Prozent auf nur noch 103 Millionen Euro abgerutscht. Für Konkurrent RTL Shop sieht es noch schlechter aus: Bertelsmann trennt sich von dem Sender, der seit seiner Gründung im Jahr 2001 noch nie schwarze Zahlen geschrieben hat. Der Handelskonzern Otto wird als möglicher Käufer gehandelt.


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