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Netzagentur leitet Missbrauchsverfahren ein

Wirtschaft, 06.04.2008, 13:26 Uhr

MÜNCHEN - Und der Verbraucher ist wieder der Dumme: Die Bundesnetzagentur hat ein Missbrauchsverfahren gegen die vier großen deutschen Stromkonzerne eingeleitet.

Dabei wird dem Vorwurf nachgegangen, dass E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW Möglichkeiten zum Austausch sogenannter Regelenergie nicht ausreichend genutzt und dadurch überhöhte Stromrechnungen ausgestellt hätten. Das berichtet der Spiegel.
Die Regelenergie dient zum Ausgleich möglicher Spannungs- Schwankungen zum Beispiel durch die wetterabhängige Windstromproduktion oder den Ausfall von Kraftwerken. Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt den Netzbetreibern vor, zusammenzuarbeiten, um den Aufwand an dieser Ausgleichsenergie möglichst niedrig zu halten.


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