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Tibetische Exilregierung verurteilt Gewalt

Politik, 10.04.2008, 13:18 Uhr

NEU-DELHI - Die tibetische Exilregierung hat die gewaltsamen Proteste beim olympischen Fackellauf verurteilt. Die Fackel soll nicht gestoppt werden, sagte Ministerpräsident Samdhong Rinpoche in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi. Auch der Dalai Lama sprach sich gegen die gewaltsamen Proteste während des olympischen Fackellaufs aus, betonte in Tokio aber zugleich das Recht auf Meinungsfreiheit. Niemand dürfe den Demonstranten den Mund verbieten.Unterdessen wurde die olympische Fackel unter starkem Polizeischutz durch San Francisco getragen. Die Organisatoren hatten aus Angst vor Ausschreitungen wie in London und Paris die geplante Route verändert und gekürzt. Die Abschlussfeier wurde gestrichen. Nächste Station des Fackellaufs ist Buenos Aires.


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