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Steinmeier trifft birmanischen Botschafter

Politik, 08.05.2008, 17:13 Uhr

RANGUN - Auch fast eine Woche nach der verheerenden Zyklon-Katastrophe in Birma kommt kaum Hilfe bei den Opfern an. Die Militärjunta in Birma erlaubte heute zwar einige Hilfsflüge der Vereinten Nationen, dennoch warten zahlreiche Mitarbeiter immer noch auf ihr Visum. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) bestellte unterdessen den birmanischen Botschafter in Berlin zu einem Gespräch ein. Nach dem Treffen sagte Steinmeier, er habe seinen Appell wiederholt, Hilfslieferungen möglichst schnell zuzulassen. Inzwischen wird von bis zu 100.000 Todesopfern in Birma ausgegangen. Allein in der Region um die Stadt Labutta herum sollen 80.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Stadt liegt im Irrawaddy-Delta, dem Zentrum der Verwüstungen.


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